de facto

conscius

Aufgestanden, angezogen und mit dem ersten Schritt aus dem Haus, die befremdende Maske aufgesetzt, die einen selbst im weitesten Sinne zu dem macht, was alle wollen und akzeptieren. Du selbst zu sein ist manchmal schwerer als einfach der jenige zu sein, den alle haben wollen. Aus diesem Grund geben sich viele Menschen selbst auf, weil sie einfach nicht den Kampf, für die Akzeptanz ihrer selbst antreten wollen.

Oft sind aber eben gerade diese Menschen, die man selbst als Außenseit bezeichnet, die Menschen, den man das meiste Gehör schenken sollte. Nicht jeder der laut ist, ist klug...und nicht jeder der leise ist dumm. Gegen den Strom zu schwimmen hat nicht nur etwas mit anders sein, Dummheit oder gar den Drang nach Aufmerksamkeit zu tun, im Gegenteil. Seine Facon selbst zu verkörpern und zu leben zeugt von so viel mehr Stärke, als das bloße untergeordnete Dahinleben.

 

„Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie.“

Peter Tille /*1838 dt. Schriftsteller

05:27 - 29.11.2005 - comments {6}

insomne

Die Augen geschlossen, die Decke bis zum Kopf gezogen und einfach an nichts denken...

Wenn es auch so einfach wäre.Gedanken, Probleme und Fragen die sich am Tag angestaut haben, kommen mit zunehmender Dunkelheit immer näher. Der Tag mit all seinen Aufgaben und Verpflichtungen lenkt mich so ab, dass ich gar keine Zeit sehe, mir wirklich Gedanken zu machen. Aber mit der immer näher rückenden Nacht und der damit verbundenen Einsamkeit, drehen sich die Gedanken immer mehr um die Geschehnissedes Tages.

Der Versuch diesen Problemen aus dem Weg zu gehen, wird schon durch das Wandern des Zeigers, welcher unaufhaltsam seine Runden immer und immer wieder dreht und auf mich durch sein leises Ticken eine Belastung ausübt, bedingungslos unterbrochen. Letztendlich liegt man dann doch wieder in seinem Bett und reflektiert die vergangenen Probleme neu auf sich. Aber die Frage letztendlich ist doch, ob es diese Dinge überhaupt Wert sind sich Gedanken drüber zu machen...

Beispielsweise das Verhalten anderen gegenüber...

Durch meine Art ist es sicher nicht leicht mit mir manchmal auszukommen und auf indirekte Provokationenfolgen sicher auch oft Worte, die man im Nachhinein nie gewagt hätte auszusprechen... aber eben dieser Umstand, dass man die Person gegenüber kennt, macht mich selbst nachlässig in der Gedankenführung was meine Worte anrichten könnten. In vielerlei Hinsicht sehe ich erst aus der Distanz was meine Worte bewirken und wie sehr ich doch eigentlich jemanden damit verletze, der mir selbst sehr wichtig ist. Gut und Schön zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein, nur leider zuspät.

 

„Die kürzesten Wörter, nämlich 'ja' und 'nein'erfordern das meiste Nachdenken.“

Pythagoras von Samos

 

11:39 - 28.11.2005 - comments {0}

insipientia

Umgeben von Menschendie man lernt zu mögen und von eben diesen, von den man nicht einmal gemocht werden möchte, beginnt wieder ein Tag aufs neue...

Links von mir, die die eigentlich dazugehören wollen, aber es einfach auf Grund ihrer selbst nicht können... vor mir und direkt rechts neben mir die Leute, die fest im Leben stehen und wissen was sie wollen...und rechts vorne die Menschen, die allem Anschein nach noch nicht wissen, wie man sich in ihrem Alter verhält.

Man schaut um sich und Blickt in Gesichter, die einem das Gefühl von Missmut und Desinteresse geben und das an einem Montag. Nach den ersten Minuten ernüchternder Leere folgt dann die verzweifelte Suche nach einem Lichtblick. Jedoch wird dieser Versuch bereits in der folgenden Stunde im Keim erstickt...Mathetest

Dieses Gefühl, umgeben zu sein von Menschen die selbst so sehr mit sich oder ihren Nachbarn geschäftigt sind, dass sie ihr Augenmerk nicht einmal über denTellerrand hinaus richten, lässt Einen sich allein und unverstanden fühlen. Das ist einer von den Gründe der mich anfällig für Kleinigkeiten macht und immer auf Kontra stimmt. Dritte außenstehende Personen können meist auf Grund ihrer Umgebung nicht, das von mir anden Tag gelegte Verhalten verstehen und intrepretieren mich dem zu folge als einen Menschen, den es eigentlich garnicht gibt.

 

Aber jeder Tag hat einmal sein Ende und lässt Einen hoffen, dass hinter alle dem was war, wieder etwas neues und schönes folgt.

04:54 - 28.11.2005 - comments {1}

initium

Schwer zu sagen, was man empfindet an einemspäten Abend kurz bevor man ins Bett geht. Die Augen fangen an schwer zuwerden, man beginnt den Kopf zu stützen und nimmt auch längst nicht mehr alles so direkt und eindringlich um sich herum war... Wieder ein Tag weniger. Lässt man den Tag revue passieren, findet man schnell den roten Faden wieder, der sich durch das Leben zieht, wie eine Endlosschleife. Dieser Fakt der Eintönigkeit macht mir sehr zuschaffen. Das Leben besteht aus Schlafen, Essen/Trinken und Arbeiten. Aus der Distanz betrachtet scheint die Eintönigkeit des Lebenserst im späten Alter erst Einzug zu halten, jedoch bei näherer Betrachtung sind wir auch schon in jungen Jahren nicht anders, als ein altes Rentnerpärchen. Jedoch erkennt man hier etwas ganz besonders:"Das es einmal wieder die kleinen Dinge sind, die das Leben lebenswert machen und uns den so monotonen Ablauf jeden Tag aufs neue versüßen. In der kommenden Zeit werde ich eben diese kleinen Dinge des Lebens festhalten um sovielleicht auch einmal ein kleines Ding deines Lebens zu sein."
...gute Nacht und bis morgen

11:25 - 27.11.2005 - comments {0}

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Who care about the fuck you say? Documents are immortal.

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